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And if you took to me like a Gull takes to the Wind



Der Wecker klingelte um 6:30 Uhr. Was eigentlich schon viel zu spät war. Die Sonne kündigte sich schon am heller werdenden Himmel an. Wir beeilten uns. Packten unseren heißen Tee, Stullen und 2 Birnen. Warfen den Motor an und machten uns auf ans Oberbecken in Makersbach.

Wir folgten unseren Füßen die sich am liebsten überschlagen hätten, so schnell wollten sie den Waldboden berühren. Doch unser Blick fiel immer wieder nach hinten. Wir bemerkten was unsere Füßen nicht interessierte. Die Sonne küsste sanft die obersten Baumwipfel und glitt mit Bedacht und ohne Eile an den Nadeln der Bäume entlang.



Leises rauschen des Wassers und Vögel die vermutlich schon zeitiger auf den Flügeln waren als wir auf den Beinen, sangen ihr Morgenlied. 




Stehen bleiben. Tief einatmen und die Liebe zur Natur immer und immer wieder neu entflammen lassen. Jede Sekunden aufs neue. Als wenn man sie jederzeit verlieren könnte.





Nun durfte sie uns auch küssen.  Sie versprühte ihr Licht als würde sie uns suchen. Nur uns. Dabei rauschten ihre Strahlen so nah an den Bäumen vorbei, dass sie scharfkantige Schatten hinterließ.



Langsam machten wir uns auf den Weg. Es lag noch einiges vor uns. Doch wir hatten irgendwann nur noch einen Gedanken …


… dürfen wir jetzt endlich in die Stullen beißen?


Bilder: danane

go on a trip

Ab morgen bin ich weg. Wo ihr mich finden könnt? Auf dem hoffentlich verschneiten Hang. Mit den Füßen auf meinem Brett, der Sonne im Nacken, mit jeder Menge Fahrtwind im Gesicht und Zufriedenheit im Herzen. Jetzt heißt es: Bloß nichts vergessen.
Seit mind. einem Jahr liegt die App PackPoint auf meinem Handy. Jetzt wird sie endlich getestet.

Was ich auf meinem Handy sehe ist schon einmal sehr vielversprechend und übersichtlich.
Schritt 1: Gebe Zielort, Reisedatum und Länge des Aufenthalts an.
Schritt 2: Klicke Aktivitäten an.
Schritt 3: Jetzt wird mir meine Packliste mit aktueller Wettervorhersage angezeigt. Was mir beim abhaken auffällt: Ich kann die Anzahl der Dinge die auf meiner Liste stehen variieren. Denn wer kommt schon mit einer Mütze aus? Ihr? Mind. 3 werden eingepackt. Also wird erhöht. 
Ich habe das Gefühl ich werde mich am Abreisetag nicht fragen ob ich etwas vergessen habe.So, ich gehe jetzt weiter packen und freu mich auf´s Häkchen setzten.




Dieser Post ist nicht gesponsert (sonst gebe es eine Kennzeichnung).
Ich erzähle euch davon, weil ich mein Wissen und meine Erfahrung mit euch teilen möchte.

Collage 1: danane
Collage 2: Screenshots von meinem Handy

– LISSABON 2015 | TEIL 1

Es ist jetzt schon eine kleiner Zeit her, an dem ich in Portugal war. Eineinhalb Monate. Aber das Portugalfieber ist auf jeden Fall ungebrochen. Ich nehme euch ab jetzt mit mehreren Post, mit auf die Reise. 

Mitte Oktober landeten wir in Lissabon. Um 22 Uhr setzte unser Flieger auf portugiesischen Boden auf. Wir schnappten uns ein Taxi und fuhren für 13 Euro vom Flughafen bis nach Alfama. Erst sah es gar nicht danach aus. Nach dem wir 3 Taxifahrer gefragt hatten, ob sie uns für diesen Betrag nach Lissabon in die Innenstadt fahren würden, und immer wieder ein NEIN zu hören bekommen haben … wollten wir auf U-Bahn fahren umsteigen. Als Felix plötzlich nicht mehr hinter mir stand. Es hatte sich doch ein Taxifahrer erbarmt und brachte uns nach Alfama. Er war sogar so nett, und zeigte uns zu Fuß die richtige Strasse. Herzerweichend. 

In den kommenden 5 Tagen machten wir Lissabon unsicher. Wir entdeckten die Stadt komplett zu Fuß. Als auf gehts. Ich nehme euch mit.
Teil 1 soll euch als Einstimmung dienen. Viel Spass beim stöbern.

Die Portugiesen haben keine Geheimnisse. Zumindest darf jeder ihre Unterwäsche sehen. 

Blick aus unserer Wohnung. 

Diese Hauswände haben es mir wirklich angetan. 

Auf Instagram habt ihr das Foto vielleicht schon gesehen.
Dies war mein täglicher Anblick, auf dem Weg zum Bäcker. Every Day Tingel Tangel Bob.



Unsere Nachbarschaft. Ich vermisse sie.


Trepp auf, Trepp ab.

Als wir in die Straße Beco das Farinhas in unserer unmittelbaren Nachbarschaft einbogen, fielen uns sofort diese Bilder an den Häuserwänden auf. Eine Tafel verriet uns, dass auf den Bildern die Bewohner der Häuser abgebildet sind. 


Blick aus unserer Küche. 

Im Reiseführer von Alexandra Klobouk steht, das man nie auf dem gerade Wege von A nach B kommt. Manchmal geht es einfach nicht weiter. 

Für einen schnellen Kaffee am Morgen, Vormittag, Mittag, nach dem Mittag, am späten Nachmittag, Abends. Eigentlich trinken die Portugiesen immer Kaffee. Sie bestellen meist einen Um Café = ein Espresso. In Lissabon sagt man dazu Bica. Man trinkt ihn direkt an der Bar. 

Ein weiterer Blick aus unserer Wohnung.




Diese Wände. Himmlisch.

So sahen unsere ersten Tage aus. Wir wanderten, und wanderten durch die Stadt.
Immer auf der Suche nach … Nichts. Wir suchten nichts und fanden doch so viel. So viel Entspannung.
Nächste Woche gibt es Zeil 2 für euch. Denn das hier war nur der Anfang. 


Bilder: Danane

– STOCKHOLM | LOTTA AGATON

Stockholm Part 2 kommt ins Haus geflattert. 
Eines unserer Ziele war der Shop von LOTTA AGATON. Wir machten uns früh auf, um pünktlich dort zu sein. Also los. Als wir die Klinke drückten. Drückten wir ins leere. Was war da los? War es doch schon weit nach Öffnungszeit und wir wollten doch unbedingt einen Blick erhaschen. Aber zum Glück gab es Instagram. Ich schrieb einfach unter eines ihrer aktuellen Bilder die Frage wann denn der Shop öffnen würde. Die Antwort kam promt. Um 12 wäre sie da. Wir sollten doch noch einen Kaffee trinken gehen. (Dank Larissa von No Robots Magazine weiss ich jetzt, dass es doch Cafés in dieser Gegend gibt. Leider zu spät. Wir suchten und liefen. Bis wir eines erblickten.  


Die Spannung steigt.

Wir blickten links …

… wir blickten rechts. Doch keine Cafés in Sicht. 

Hier konnten wir uns dann doch für Lotta stärken.

Wenig später gab es kein Halten mehr.


An dieser Wand bin ich einfach nicht vorbei gekommen. 


Die Kamera immer im Anschlag.


Dieses A. Himmlisch.

Ich nehme das, dies, jenes und noch das da hinten … 

… und hiervon noch etwas …


Die hier nehme ich auch mit.  

Noch mehr? Alles einpacken bitte. Bis ich merkte: Ich fliege zurück und im Koffer ist kein Platz mehr. 

Es gab wirklich so viel zu entdecken. 


Die Nase wurde auch belohnt. 


Ok, ok!



Meine wunderbare Begleitung …

… und ich. ;-)

Wer viel sieht muss auch viel essen. Am Abend ging es ins HERMANS. Danke nochmal für den Tip. Es war super lecker. Nur leider saßen wir echt blöde. Also immer rechtzeitig vorbestellen!!! 
An warmen Tagen/Abenden lieber draußen. 

Einheimische findet man hier leider selten. Hier ist das Publikum eher international. 


Flashlights everywhere. 


Gesättigt machten wir uns auf dem Weg nach Hause.







Lotta Agaton Shop
Rådmansgatan 7
114 25 Stockholm

Hermans
Fjällgatan 23B
116 28 Stockholm

(Fotos: Danane | Anja (10, 13, 15, 19, 20, 21)