Posts mit dem Label dananeadventure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label dananeadventure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

And if you took to me like a Gull takes to the Wind



Der Wecker klingelte um 6:30 Uhr. Was eigentlich schon viel zu spät war. Die Sonne kündigte sich schon am heller werdenden Himmel an. Wir beeilten uns. Packten unseren heißen Tee, Stullen und 2 Birnen. Warfen den Motor an und machten uns auf ans Oberbecken in Makersbach.

Wir folgten unseren Füßen die sich am liebsten überschlagen hätten, so schnell wollten sie den Waldboden berühren. Doch unser Blick fiel immer wieder nach hinten. Wir bemerkten was unsere Füßen nicht interessierte. Die Sonne küsste sanft die obersten Baumwipfel und glitt mit Bedacht und ohne Eile an den Nadeln der Bäume entlang.



Leises rauschen des Wassers und Vögel die vermutlich schon zeitiger auf den Flügeln waren als wir auf den Beinen, sangen ihr Morgenlied. 




Stehen bleiben. Tief einatmen und die Liebe zur Natur immer und immer wieder neu entflammen lassen. Jede Sekunden aufs neue. Als wenn man sie jederzeit verlieren könnte.





Nun durfte sie uns auch küssen.  Sie versprühte ihr Licht als würde sie uns suchen. Nur uns. Dabei rauschten ihre Strahlen so nah an den Bäumen vorbei, dass sie scharfkantige Schatten hinterließ.



Langsam machten wir uns auf den Weg. Es lag noch einiges vor uns. Doch wir hatten irgendwann nur noch einen Gedanken …


… dürfen wir jetzt endlich in die Stullen beißen?


Bilder: danane

snowdays 2016



Was braucht man manchmal mehr als Schnee, ein Snowboard unter den Füßen, frische Luft, ein weiter Blick (der war nicht immer gegeben) und schneebegeisterte Freunde um sich?
Die letzte Woche sah genauso aus.

Am Samstag kamen wir in unserem Apartment an und unsere erste Aufgabe war es die Feng Shui Anordnung der Möbel zu zerstören. Wir wollten uns schließlich wohlfühlen. Das war es dann auch schon. Es wurde noch etwas gegessen, festgestellt das es eher eine Digital Detox Woche wird (WLAN gab es nur auf dem Balkon) und dann ging es irgendwann auch schon ab ins Bett. Am nächsten Morgen wollten wir schließlich 8:30 an der Gondel stehen.





Am Sonntag ging es dann auf die Piste. Wir konnten nicht dankbarer sein. Es gab zwar am ersten Tag keine große Sicht auf die Berge. Dafür aber eine Menge an Powder. Neben der Piste tauchten wir in den Tiefschnee ein und fuhren wie auf Butter. Als wenn das glatteste Messer über die zarteste Butter streicht. Ein Traum. Das Besondere an unserem ersten und zweiten Tag war, dass fast niemand auf den Pisten fuhr. Die Schönwetterfahrer blieben fast alle zu Hause. Nur wir und noch ein paar andere Winterverrückte. Himmlisch.  






Was sich die Betreiber des Skibusses im Zillertal bei ihren Abfahrtszeiten gedacht haben, haben wir nicht verstanden. 16:30 Uhr schließen die Lifte. 16:22 Uhr fährt ein Bus. Auf den nächsten muss man genau 01 Stunde und 10 Minuten warten. Whaaat? Ja, wir warteten und zählten am Ende die Minuten. Lehnten zwischendurch Angebote ab uns für 9 Euro nach Zell zu fahren. Da wollte wohl jemand noch ein wenig Extrakohle abgreifen. Nicht mit uns. Wir warteten.




Am Montag lies sie sich blicken. Nur kurz aber die Sonne lugte einmal hinter ihrem Vorhang hervor. Wir hätten das Sonnenlicht lieber aufsaugen sollen. Was wir bei unserer letzten Abfahrt am Montag erlebten, habe ich noch nie erlebt. Wir mussten nur noch eine Abfahrt bis zur Bergstation schaffen. Weil auf der Piste #19 alle fuhren, entschieden wir uns für die Piste #19b. Tja, irgendwann wussten wir warum hier keiner fuhr. Wir sahen nichts mehr. Und wenn ihr jetzt denkt das Nichts mehr sehen bedeutet sehr wenig sehen. Nein. Wir sahen wirklich nichts mehr. Alles war weiss. Wir hangelten uns mit unseren Brettern Meter um Meter den Berg hinunter und waren froh das wir die Begrenzungspfeiler doch noch erahnen konnten. Zeitweise wusste ich nicht mehr ob ich dem Abgrund sehr nahe wahr oder eher ein Felsen auf mich wartet. Irgendwann jedoch nahmen wir wieder leichte Konturen wahr. Wir haben es also endlich aus der Schnee-Nebel-Suppe heraus geschafft. Jetzt konnten wir das Brett wieder laufen lassen und uns ein letztes Fahrvergnügen für den Tag gönnen.






Am Dienstag nahmen wir uns einen "Ruhetag". Jetzt dürft ihr nicht glauben wir hockten auf dem Sofa herum. Wir machten uns auf zu einer 7 km langen Rodelabfahrt in Zell, Gerlos (7km !!!).





Doch zuvor mussten wir uns noch einen wärmenden Schnaps verdienen und steuerten erst einmal eine andere Rodelpiste an. Der Steirer (Rodelbahnbetreiber) gab uns die Aufgabe: "Wenn euer Schneeball das Ziel trifft, bekommt ihr einen Schnaps." Wir haben nicht getroffen, den Schnaps gab es trotzdem … Danke Steirer. 




… und heißen Kakao.



Jetzt ging es aber endlich auf die Rodelpiste. 




Könnt ihr uns lachen und kreischen hören?





Endlich! Endlich kam sie den ganzen Tag zum spielen raus. Liebe Sonne, danke für das tolle Wetter und unsere verbrannten Nasenspitzen.



Sonne heißt nicht gleich windstill und gemütlich. Die Sonne war da. Der Wind aber auch und mit ihm der aufgewirbelte Schnee. YEAH!




Welche Piste darf es diesmal sein? 





So endete unser Mittwoch.
Wir genehmigten uns noch ein Radler bevor es in die Gondel und ins Tal ging.







"Von hier oben schaut´s ihr aus wie kleine Ameisen."







Eine Abfahrt führte sogar durch ein kleines Dorf. 



Was für eine wunderbare Zeit Mädels. :-*





Bilder: danane, Nina, Judith

go on a trip

Ab morgen bin ich weg. Wo ihr mich finden könnt? Auf dem hoffentlich verschneiten Hang. Mit den Füßen auf meinem Brett, der Sonne im Nacken, mit jeder Menge Fahrtwind im Gesicht und Zufriedenheit im Herzen. Jetzt heißt es: Bloß nichts vergessen.
Seit mind. einem Jahr liegt die App PackPoint auf meinem Handy. Jetzt wird sie endlich getestet.

Was ich auf meinem Handy sehe ist schon einmal sehr vielversprechend und übersichtlich.
Schritt 1: Gebe Zielort, Reisedatum und Länge des Aufenthalts an.
Schritt 2: Klicke Aktivitäten an.
Schritt 3: Jetzt wird mir meine Packliste mit aktueller Wettervorhersage angezeigt. Was mir beim abhaken auffällt: Ich kann die Anzahl der Dinge die auf meiner Liste stehen variieren. Denn wer kommt schon mit einer Mütze aus? Ihr? Mind. 3 werden eingepackt. Also wird erhöht. 
Ich habe das Gefühl ich werde mich am Abreisetag nicht fragen ob ich etwas vergessen habe.So, ich gehe jetzt weiter packen und freu mich auf´s Häkchen setzten.




Dieser Post ist nicht gesponsert (sonst gebe es eine Kennzeichnung).
Ich erzähle euch davon, weil ich mein Wissen und meine Erfahrung mit euch teilen möchte.

Collage 1: danane
Collage 2: Screenshots von meinem Handy

– DESIGNLOVEFEST WORKSHOP IN BERLIN

Leute, Leute, Leute. Es ist Sonntag Morgen um 9 Uhr und kann nicht mehr schlafen. Zu viel schönes ist gestern (Samstag) passiert. Also sitze ich jetzt in meiner Küche mit meinem Kaffee und der Sonne im Gesicht, und lasse den Samstag in meinem Kopf noch einmal Revue passieren.

Die Aufregung hat vor ungefähr einem Monat angefangen. Als Bri Emery von Designlovefest auf ihrem Instagramaccount ankündigte, sie würde in Berlin einen Social Media Workshop geben. Auf einmal gab es für mich kein Rechts noch Links. Nur noch ein nach vorn. Klick, klick und schon war ich dabei. Jetzt hieß es voller Vorfreude abwarten. Ist Bri doch mein absolutes Bloggervorbild.

Am Samstag stand ich also vor den Apartmenttüren von FreundevonFreunden. Schnell ging es in die zweite Etage. Die Tür stand offen. Ich trat ein und Bri sprang zufälliger Weise in dem Moment hinter der Tür hervor. Lag sie vielleicht auf der Lauer? hehe. Mit einem breiten Grinsen und ein wenig kleiner als ich erwartet hatte, hieß sie mich mit einem herzlich Handschlag willkommen, und wies auf den Berg an leckeren Kuchen, frisch gepressten Orangensaft und Champagne hin. Ich hörte aber irgendwie nur: Champagne. Sah aber keinen einzigen Menschen um mich herum mit "nur" diesem Getränk. (Ich war echt nervös und wollte meine Nerven ein wenig mit Prickelndem beruhigen.) Also griff ich schweren Herzens doch zu dem schon bereit gestellten Orangensaft. Zu meiner Überraschung war der gut durchmischt mit Champagne. Wie die Amerikaner auch sagen: Mimosas. Yeah.

Ein bequemes Plätzchen habe ich auch gefunden.  

Let´s start it. 

Ich kann wirklich nur von diesem Workshop schwärmen. Wenn man auch einiges schon kennt, bekommt man doch noch einmal eine Spritze Motivation versetzt. ich trat danach auf die Straße und dachte: Ok, let´s Instagram, den ganzen Tag.
Wenn man sich vorher fragt ob man alles richtig macht. Hinterher ist man in seinem Wissen gefestigt. Ich hör mich vielleicht an wie eine Schallplatte mit Riss … Aber allein die Tatsache vor dieser großen Bloggerin zu steht, die schon so viel gesehen und erlebt hat, bringt einen die Gewissheit, dass es gut ist was man macht. Es stärkt einem irgendwie den Rücken. Do what you want and love it!

Nach den lehrreichen 2 Stunden hatten wir die Möglichkeit Bri viele Fragen zu stellen. Unglaublich nett diese Frau. Und so offen. Vor allem diese Aussage hat sich bei mir eingebrannt. "Teilt euer Wissen. Gebt Antworten auf die Fragen, die euch gestellt werden. Warum auch nicht. Wenn es euch jemand gleicht tut, dann habt ihr wenigstens den Ansporn noch besser zu werden." !!! (Indirektes Zitat) Da bin ich ganz ihrer Meinung. Nicht nur heutzutage, auch im Studium sind mir Menschen begegnet, die sofort ihr Arme um ihr Projekt schlugen, sobald jemand schauen wollte. Furchtbare Eigenschaft, wie ich persönlich finde. Aber am Ende muss jeder selber wissen, wie er es handhabt. 

Das Bild habt ihr vielleicht schon auf meinen Instagramaccount gesehen. Wie oft dieser Kaktus wohl schon fotografiert wurde?
Das Apartment von FvF war der Hammer. Alles so hell und aufgeräumt. So verdammt gemütlich und klar. Der Boden hat es mir besonders angetan. Ich möchte meinen eigenen Dielenboden abschleifen und ihn in diesem matten Ton wieder aufleben lassen.

Der einzige junge Herr in unserer Mitte hatte natürlich kein Mehl auf seinem Kopf oder gar Haarausfall. Alles dicht und gut bewachsen. Was meine Kamera da fabriziert hat, das weiss ich leider auch nicht. Ich sag einfach mal sorry. 

In dieser Wohnung ist jede Ecke ein Vergnügen.

 Wenn das mal kein cooles Fenster ist. 

Zum Schluss natürlich noch ein kleiner Fan-Moment für mich.
Wer trifft schon alle Tage sein Bloggervorbild. 


Interessiert euch noch etwas, was ich vielleicht vergessen habe zu erwähnen? Immer raus damit!


Bilder: Danane

Location: 
The FvF Apartment
Mulackstrasse 26
Berlin