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– DESIGNLOVEFEST WORKSHOP IN BERLIN

Leute, Leute, Leute. Es ist Sonntag Morgen um 9 Uhr und kann nicht mehr schlafen. Zu viel schönes ist gestern (Samstag) passiert. Also sitze ich jetzt in meiner Küche mit meinem Kaffee und der Sonne im Gesicht, und lasse den Samstag in meinem Kopf noch einmal Revue passieren.

Die Aufregung hat vor ungefähr einem Monat angefangen. Als Bri Emery von Designlovefest auf ihrem Instagramaccount ankündigte, sie würde in Berlin einen Social Media Workshop geben. Auf einmal gab es für mich kein Rechts noch Links. Nur noch ein nach vorn. Klick, klick und schon war ich dabei. Jetzt hieß es voller Vorfreude abwarten. Ist Bri doch mein absolutes Bloggervorbild.

Am Samstag stand ich also vor den Apartmenttüren von FreundevonFreunden. Schnell ging es in die zweite Etage. Die Tür stand offen. Ich trat ein und Bri sprang zufälliger Weise in dem Moment hinter der Tür hervor. Lag sie vielleicht auf der Lauer? hehe. Mit einem breiten Grinsen und ein wenig kleiner als ich erwartet hatte, hieß sie mich mit einem herzlich Handschlag willkommen, und wies auf den Berg an leckeren Kuchen, frisch gepressten Orangensaft und Champagne hin. Ich hörte aber irgendwie nur: Champagne. Sah aber keinen einzigen Menschen um mich herum mit "nur" diesem Getränk. (Ich war echt nervös und wollte meine Nerven ein wenig mit Prickelndem beruhigen.) Also griff ich schweren Herzens doch zu dem schon bereit gestellten Orangensaft. Zu meiner Überraschung war der gut durchmischt mit Champagne. Wie die Amerikaner auch sagen: Mimosas. Yeah.

Ein bequemes Plätzchen habe ich auch gefunden.  

Let´s start it. 

Ich kann wirklich nur von diesem Workshop schwärmen. Wenn man auch einiges schon kennt, bekommt man doch noch einmal eine Spritze Motivation versetzt. ich trat danach auf die Straße und dachte: Ok, let´s Instagram, den ganzen Tag.
Wenn man sich vorher fragt ob man alles richtig macht. Hinterher ist man in seinem Wissen gefestigt. Ich hör mich vielleicht an wie eine Schallplatte mit Riss … Aber allein die Tatsache vor dieser großen Bloggerin zu steht, die schon so viel gesehen und erlebt hat, bringt einen die Gewissheit, dass es gut ist was man macht. Es stärkt einem irgendwie den Rücken. Do what you want and love it!

Nach den lehrreichen 2 Stunden hatten wir die Möglichkeit Bri viele Fragen zu stellen. Unglaublich nett diese Frau. Und so offen. Vor allem diese Aussage hat sich bei mir eingebrannt. "Teilt euer Wissen. Gebt Antworten auf die Fragen, die euch gestellt werden. Warum auch nicht. Wenn es euch jemand gleicht tut, dann habt ihr wenigstens den Ansporn noch besser zu werden." !!! (Indirektes Zitat) Da bin ich ganz ihrer Meinung. Nicht nur heutzutage, auch im Studium sind mir Menschen begegnet, die sofort ihr Arme um ihr Projekt schlugen, sobald jemand schauen wollte. Furchtbare Eigenschaft, wie ich persönlich finde. Aber am Ende muss jeder selber wissen, wie er es handhabt. 

Das Bild habt ihr vielleicht schon auf meinen Instagramaccount gesehen. Wie oft dieser Kaktus wohl schon fotografiert wurde?
Das Apartment von FvF war der Hammer. Alles so hell und aufgeräumt. So verdammt gemütlich und klar. Der Boden hat es mir besonders angetan. Ich möchte meinen eigenen Dielenboden abschleifen und ihn in diesem matten Ton wieder aufleben lassen.

Der einzige junge Herr in unserer Mitte hatte natürlich kein Mehl auf seinem Kopf oder gar Haarausfall. Alles dicht und gut bewachsen. Was meine Kamera da fabriziert hat, das weiss ich leider auch nicht. Ich sag einfach mal sorry. 

In dieser Wohnung ist jede Ecke ein Vergnügen.

 Wenn das mal kein cooles Fenster ist. 

Zum Schluss natürlich noch ein kleiner Fan-Moment für mich.
Wer trifft schon alle Tage sein Bloggervorbild. 


Interessiert euch noch etwas, was ich vielleicht vergessen habe zu erwähnen? Immer raus damit!


Bilder: Danane

Location: 
The FvF Apartment
Mulackstrasse 26
Berlin

– HIER TANZEN DIE PUPPEN UM DEN RISOGRAPHEN


Wir machen ein Zine hieß es letzten Samstag. Von der Idee bis zur Bindung. Alles selber machen. Das Motto war: Einfach machen! Das taten wir dann auch. Als allererstes bekamen wir wissenswerten Input. Über Geschichte, Bild, Text und Hintergrundinformationen. Wurden, bis wir mit unserem erstes eigenen Zine beginnen konnte, mit vielen wunderbaren Gedanken, Ideen, Vorschlägen, wissenswerten und sehr hilfreichen Infos bestückt. Lina, Anselm und Sophie von Heimat Zine, die den Zine Workshop ins Leben gerufen haben, standen uns die ganzen Zeit mit Rat und Tat zur Seite und wurden nie müde uns zur Hand zu gehen. Nie hat man sich verloren gefühlt. Drei wahnsinnig sympatische Energiebündel, die in ihrem Job sehr viel Liebe hinein stecken. Vielen Dank nochmal dafür ihr drei. Es war wirklich ein wahres Vergnügen mit euch.


Der Anfang von hoffentlich bald wieder.
Die Drucke die ihr an der Wand seht, sind alle am Risographen entstanden. Genau wie unser Zine.

 Zu Beginn gibt es erst einmal viel Inspiration. 







Welches Thema sollte das Zine erhalten?
Ich sag nur Körper / Obst / Angst … wurde es leider nicht. ;-)


 Diana, wann startet die Stempelsession?


Gespanntes zuhören rund ums texten.  





Ein bisschen wie in den 60er. Als man nicht wusste, schreibt gerade jemand mit der
Schreibmaschine oder kommt da gerade eine Frau auf hohen Absätzen daher.




Hard work. Good Work.





Und die haben getanzt. Um den Risographer herum. 



Workshoppen durften wir im Blink Blink Studio. Danke Anna. :-)


Die letzten Schritte bevor wir die fertige Ausgabe in unseren Händen halten durften. Falzen.



Beim Tapferen Schneiderlein wirds nicht anders ausgesehen haben. Hier werden
gerade die einzelnen Ausagben gebunden.


FERTIG!

 Ein verkleinerter Teil der furchtbar kreativen Blitz-Zine-Gruppe. Boys and Girls,
danke nochmal für den tollen Tag. Es war toll mit euch. Ich bin so stolz auf das was wir geschafft habe.


Infos kompakt:

  • Format: Din A4, Querformat gefalzt
  • jeder bekam im Zine mind. eine Doppelseite
  • gedruckt wurde auf dem Risographen
  • benutzt werden konnten beim drucken 4 Farben - blau, rot, orange, grau
  • Überthema: Tag / Nacht / Blitz / Silvester / Gewitter
  • Dauer: 12 Stunden