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– VERABREDET MIT | CHRISTINA RÖCKL + GEWINNSPIEL

Wenn ich an Christina denke, tauchen vor meinem Auge mind. 5 Personen gleichzeitig auf. So viel Power steckt in Ihr. Gefühlt ist Sie an mehreren Orten gleichzeitig, verliert dabei aber niemals etwas von Ihrer Energie. Ein Energiebündel wie es im Buche steht. Wenn man den Eindruck bekommt jetzt kann ich mit Ihr Schritt halten, ist sie schon wieder unterwegs mit neuen, spannenden Ideen im Gepäck. Ich konnte ein wenig von Ihr einfangen. Also los, lasst es euch nicht nehmen ein wenig mehr von dieser ganz besonderen Person zu erfahren.

Am Ende wartet noch ein ganz besonderes Gewinnspiel auf Euch!!!










Christina, was fasziniert dich?
Ich bin fasziniert von Themen, die man nicht greifen kann und bewege mich selbst oft zwischen den Grenzen. Kind und Erwachsensein. Erwachsensein und Kind. Illustration und Kunst, Narration und Stimmung. Mich fasziniert der ganz kleine Wahnsinn im Alltag und all das zwischenmenschliche Gewirbel dazwischen.


Vor ein paar Monaten kam dein erstes eigenes Bilderbuch „Und dann platzt der Kopf“ raus. Um was geht es dabei?
Ich habe Kinder gefragt, was Seele ist. Es geht also um die Darstellung des Nichtdarstellbaren und die Definition eines kaum fassbaren Begriffs. Stell dir vor, ich frage dich: „Was ist die Seele?“ Was würdest du mir antworten? Und nun stell dir vor, ich frage ein Kind. Wir Erwachsenen neigen oft dazu alles millionenfach zu durchdenken, uns vor Antworten zu drücken oder diese in Bergen zu stapeln, bevor wir sie aussprechen. Kinder hingegen sagen das, was ihnen gerade durch den Kopf schießt, und wir können dabei jede Menge von ihnen lernen. Deshalb wird im Buch der Spieß umgedreht: hier erklären nicht die Erwachsenen den Kindern die Welt, sondern die Kinder erklären sie uns.


Wieso der Titel „Und dann platzt der Kopf“?
Gedanken kann man sich machen, bis man explodiert. Und dann entsteht etwas Neues.


Wie verlief die Recherche?
In 12 Gesprächen unterhielt ich mich mit knapp 200 Kindern, transkribierte 1000 Minuten Text und selektierte daraus meine Favoriten, die als Grundlage für das Buch dienten. Wahnsinnig kluge Köpfe, mit denen ich es da zu tun hatte: wir haben zusammen philosophiert und gelacht, gestutzt und geforscht, unerklärliche Behauptungen in den Raum geworfen und als gegeben stehengelassen. Es hat riesigen Spaß gemacht, zusammen herumzuspinnen, und es war schön, den Kleinen die Welterklärer-Rolle in die Hand zu legen, verkehrte Welt zu spielen, die gar nicht so verkehrt ist.


Was war dir wichtig beim Machen?
Für mich war von Anfang an klar: das Buch muss so groß sein, dass der eigene Kopf dahinter passt. Außerdem sollte es keine klassische Erzählstruktur geben. Das Buch funktioniert vielmehr als eine Art Seelenmixtape oder bunter Bauchladen, der in verschiedenste Welten mitnehmen möchte, und sich keinesfalls in einer gleich bleibenden Farb- oder Stimmungspalette bewegt. – Seele ist ja auch nicht eindimensional. Beim Machen war es mir wichtig, Bilder zu schaffen, die man mit der Kamera nicht knipsen kann. Dokumentarzeichnungen von Gedankenwelten. Kein typischer Plot mit klassischem Spannungsbogen, der bei einem einzigen Protagonisten hängen bleibt. Gegensätze, die gleichzeitig zusammenhängen und Welten, die allein auf einer Doppelseite, aber auch im Gesamtkonzept Buch funktionieren können. Den Ernst mit der Frische zu verbinden, das Gefühl mit der Härte, die Präzision mit dem Chaos. Außerdem sollte in den Bildern noch genug Raum fürs Selbstdenken und Fragen bleiben.


Du hast in diesem Projekt nicht das erste Mal mit Kindern zusammengearbeitet?
Nein, ich gebe schon eine Weile in Workshops für Kinder, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene ein bisschen Geschichtenerzählwissen und Bildermachtechnik ab. Das ist immer wieder eine große Bereicherung, man behält die Füße auf dem Boden und wird nicht selten überrascht. Vor einer Weile hatte ich das große Glück mal über die Kunstgrenzgebiete hinweg zu arbeiten. Zusammen mit einem Musiker, einem Artisten und einer Kindergruppe entwickelten wir ein Theaterstück, bei dem vor allem die Kleinen den Ton angeben durften: Bühnenbild, Zirkus, Instrumentenbau. Jeder durfte sich überall einklinken. Gemeinsam dachten wir uns eine Geschichte zum Thema "Mutproben" aus, und am Ende der Woche haben die Kinder ohne unsere Hilfe die Bühne gerockt. – Im Ausland war vor allem ein Comicworkshop mit Kindern und Jugendlichen aus Tondo sehr prägend für mich. Dort befindet sich einer der größten Slums der Stadt. Vorort entwickelten wir gemeinsam Geschichten zum Leben im Viertel: übers Feste feiern, Wunderheilen, Müllsammeln und Träumen. Neben dem Zeichnen verbrachten wir auch viel Alltag miteinander und haben uns dadurch zusammen auf eine unvergessliche Reise begeben, in der wir uns nicht nur kennen- und schätzen lernten, sondern auch jede Menge voneinander und miteinander entdeckt und gelernt haben. Der Workshop an sich war dabei vor allem der Grundstein für etwas viel wichtigeres: gemeinsam Welten bauen, einfach machen und zusammen etwas schaffen, das neben ein paar unglaublich bereichernden Erinnerungsschatzkisten vor allem zeigt, dass man gemeinsam mit den allerkleinsten Kleinigkeiten zumindest ein Stückchen Welt zum Wackeln kriegt, sodass sich ein paar festgefahrene Bausteine verschieben können und die Herzen nach vorne rücken.


Sage in 3 Worten wie du die Welt siehst?
Vielschichtig. Unergründlich. Überraschend.


Deine größte Leidenschaft?
Alle großen und kleinen Dinge mit Leidenschaft zu betreiben. Extreme, Intensitäten, den kleinsten Momenten und Drittblicken etwas abzugewinnen, aus dem nicht direkt Sichtbaren etwas Sichtbares zu machen, Neues zu entdecken. Egal, ob im Alltag oder auf Reisen. Ich liebe das Reisen. In Gedanken und in Echt. Zu entdecken überhaupt. Außerdem mag ich Bücher, Bilderbücher. Und den Klang von Sprachen, die ich nicht kenne. Unterhaltungen mit Menschen, die eine fremde Sprache sprechen – anders denken und ticken. Gedankenpingpong mit ihnen zu spielen. Ich mag es riesige Kaugummiblasen zum Platzen zu bringen, Monster mit meinem Neffen zu erfinden und auf der Wiese zu liegen, um in die Wolken zu kucken: wo wir bei den Bildern sind. Dass die meine Leidenschaft sind, steht außer Frage.


Gibt es etwas neues in der Mache??
Ja, gerade entsteht ein neues Bilderbuch. Ein anderes Projekt ist erstmal auf Eis gelegt, weil es aufgrund von Unruhen vor Ort gerade nicht stattfinden kann. – Ich glaube aber, dass alles seine Zeit hat und dass die Dinge nicht nur aus Zufall heraus passieren.


Beschreibe einen typischen Tagesablauf!
Jeder Tag ist anders, das ist das Schöne an der Selbstständigkeit. Gerade habe ich durch ein Stipendium den Luxus, mich komplett auf das neue Bilderbuchkonzept einlassen zu können. Da alles noch am Anfang steht, sitze ich viel draußen, lese, höre Musik, beobachte die Welt um mich herum, mache Skizzen und male erste große Bilder. Alles in einer fast meditativen Ruhe. – Vor ein paar Wochen war ich noch nonstop unterwegs: zusammen mit meinem ehemaligen Professor habe ich ein Projekt organisiert, in dem knapp 30 Leute aus fünf europäischen Kunsthochschulen zusammen von Berlin Mitte in die Märkische Schweiz gewandert sind und dabei beobachtet, gezeichnet und geschrieben haben. Ein interessanter Austausch.


Siehst du dich als Illustratorin oder Künstlerin?
Ich sehe mich vor allem als Geschichtenerzählerin, die mit Zweitblickaugen und Neugier die Welt entdeckt und diese aufs Papier bringt.


Was ist wichtig als Geschichtenerzählerin im Bild?
Als Bild-in-die-Welt-Setzerin übernimmst du eine Verantwortung. Auch, wenn man sich dieser in der Illustration gefühlt mehr entziehen kann als im Foto. Aber ich finde, das ist trügerisch. Mit dem Stift bringst du auch eine Realität aufs Papier.


Wie pusht du dich kreativ zu sein?
Kreativsein fällt mir nicht schwer. Die härtere Arbeit ist es, eine Idee an ihre Grenzen zu treiben und bis zum Extrempunkt auszuleuchten ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren. Um die Ecke zu denken ist Gehirnschweiß, denn nicht alle Ecken stehen unter dem Bühnenscheinwerfer. Eine Idee so umzusetzen, wie es der Bauch gern hätte, und den Bauch auch richtig im Verstand zu verstehen, weil diese beiden Bereiche unterschiedliche Sprachen sprechen. – Da hilft es dranzubleiben, und die Erfahrung, dass dir meist erst kurz vorm Aufgeben die entscheidende Lösung durch den Kopf schießt. Beim Machen musst du dann so mit deiner Leidenschaft verwachsen, dass ihr Familie werdet. Ein Bild, ein Charakter oder auch nur eine Farbe oder ein Ton in deiner Geschichte müssen an dich und mit dir wachsen. Du musst sie lieben oder hassen. Du gehst mit ihnen duschen, tanzen, essen und schlafen – das macht das Ergebnis besser als gut und du überraschst dich selbst neu.


Hast du Vorbilder?
Ich mag die Arbeiten von Cy Twombly und Robert Rauschenberg. Außerdem inspirieren mich Handlungen, Texte, Töne und Arbeiten von Menschen, die nicht aus der Malerei oder der Illustration stammen: neben all den kleinen Helden des Alltags, die es überall unter uns gibt, und denen ich den allergrößten Vorbildwert einräume, sind das zum Beispiel Charlie Chaplin und Bresson. Den kleinen Prinzen mag ich. Ringelnatz, Schlingensief und Erich Fromm. Bestimmte Lieder und Musiker/innen haben mehr als Gänsehautpotential. Und wenn Ulay Marina Abramovics Performance „The artist is present“ besucht, bringt mich das immer wieder zum Nachdenken. Das passiert auch bei so manchem Wortwechsel mit ein paar für mich sehr wertvollen Menschen. Elvira Glück, nur unter kajakerfahrenen Polenspezialistinnen bekannt, ist meine beste und treuste Gedankenteilerin. Und ich stimme Darkwin Duck zu, wenn er sagt: „Zwo, eins, Risiko!“


Etwas was du dir nie vorstellen könntest?
Da muss ich meine Oma zitieren, die mir immer wieder eingetrichtert hat:
„Sage niemals nie!“


Und noch 1 Satz für die Welt da draußen?
Seid mutig, bleibt Kind, schiebt die Welt ein Stückchen an.



Hier könnt ihr Christinas Buch bestellen:
Kunstanstifter


Neben der normalen Ausgabe gibt es übrigens auch eine auf 50 Exemplare signierte Vorzugsausgabe mit einer großen Offset-Grafik, mit der ihr eine Art „B-Seite“ des Buches dazubekommt. Auf der Grafik gibt es zu entdecken, was wohl mit den Seelenknochen passieren könnte, wenn sie zum Schleim gepaart werden. Es tauchen diverse Charaktere aus dem Buch auf: das Gerippe und das krokodilähnliche Etwas, die im Buch immer wieder auftauchen, um den ein oder anderen Knochen zu fangen, jagen sich immer noch in Dauerschleife, Wolken verformen sich und ein Planet erweist sich als Raumschiffversteck: die zwei Cowboys versuchen sich im gewaltigen Seelenschleimknochenexperiment, und ein Etwas in Kontur lässt Luft aus seinem Körper. Und natürlich darf der Fingerabdruck der Illustratorin nicht fehlen. Die große Grafik ist ein super Poster für jede Wohnung, gerahmt oder ungerahmt. Dazu gibt es auf der Rückseite noch ein kleines gezeichnetes Originalbild.


Mehr zu Christinas Buch findet Ihr hier:
Kunstanstifter
Buchtipps
Page Online


Ein paar der Originalarbeiten zum Buch sind gerade in der Cranachwerkstatt in Wittenberg ausgestellt. Bis Ende Juni sind außerdem ein paar der Seelenbilder im internationalen Buchladen „Mundo Azul“ in Berlin zu Gast. Vom 04.07.-24.08.2014 gibt es Originale in einer Gruppenausstellung des BBKV in der Kunstwandelhalle Bad Elster zu sehen.


Wer Fragen an Christina hat oder mit ihr zusammenarbeiten möchte, kann sie unter:  
hallo@erikaspitzt.com
kontaktieren.
Jetzt seid ihr dran. Ihr könnt dieses wunderbare, signierte Buch gewinnen. Einen echten Christina Röckl im Bücherregal. Das wäre es doch.

Was ihr dafür tun müsst?
Beantwortet einfach die uns allen bekannte Frage: Was ist die Seele? Die originellste Antwort gewinnt!
Viel Glück!

Das Gewinnspiel endet am 10.07.2014 00:00Uhr.


– VERABREDET MIT MARCUS GRUBER

Legt alles weg was euch gerade ablenken könnte. Denn ich möchte euch wieder jemanden vorstellen.
Ich war wieder verabredet.

Ihr kennt doch alle diese Chilischokolade, die erst ganz sahnig im Mund liegt aber mit der Zeit immer schärfer wird? Genau das trifft meiner Meinung nach auf den nächsten kreativen Menschen in der Serie "Verabredet mit …" zu. Marcus Gruber ist genau diese Art von Schokolade (sorry für den Schokivergleich. hihi). Denkt man noch am Anfang, man lernt einen ruhigen Charakter kennen, wird man wenig spätester von einer Welle kreativen Tun´s überrollt. Ein Mensch der nicht erdrückt. Aber von dem man hingerissen ist. Von seiner zur Ruhe kommenden Art und Weise. Er legt nicht gleich alle Karten auf den Tisch. Die Karten muss man schon selber umdrehen um den Menschen dahinter kennen zu lernen. Man wird immer wieder auf´s neue überrascht. Das ist wunderbar.
Vielen Dank Marcus das du uns kurz hast über die Schulter schauen lassen.

www.marcus-gruber.com
www.allestutti.tumblr.com

Für´s Interview – scrollen!











Wo hälst du dich am liebsten auf?
Das ist schwierig zu sagen. Einerseits bin ich gerne mit meinen verrückten Freunden unterwegs, andererseits geniesse ich gern die Ruhe und Abgeschiedenheit in der Natur. Auch gerne mit Wind und Regen im Gesicht. Prinzipiell aber mag ich ehrliche und vor allem positive Menschen um mich, Menschen die Lachen können und wirkliche Charaktere, die einfach sind wie sie sind. Und mit jenen umgebe ich mich dann auch ganz gern. Egal wo und egal wann. Zum Arbeiten bevorzuge ich es allerdings allein zu sein. Wenn mir jemand aufs Blatt kuckt, ists meistens aus bei mir.

Deine größte Leidenschaft?
Ohje. Da gibt es ein paar. Natürlich meine Arbeit, das Zeichnen, Malen, Fotografieren. Etwas zu schaffen einfach. Aber ich verbringe auch etliche Stunden damit nach Musik zu suchen, bevorzugt aus den 70ern und 80ern. Ansonsten eben das Draussen-Sein, das Stromern, Natur und Abenteuer. Ich glaube meine Zeit in Alaska hat mich da sehr geprägt. Ach und ja: Fußball natürlich, klaro! Was noch? Hochdeutsch vielleicht!

Etwas was du dir nie vorstellen könntest?
Ich weiß es nicht. Ich bin ganz froh darüber wie mein Leben so ist. Ich möchte das nicht unbedingt eintauschen.

Gibt es etwas neues in der Mache?
Ich arbeite gerade an einem Buch welches vom Erwachsenwerden als Jugendlicher handelt. Es wird voraussichtlich ein reines Bilderbuch werden, mit Szenen vom Auto knacken und zu Schrott fahren bis hin zum ersten Kuss hinter der Bushaltestelle. Was Gruber-mäßiges eben.
Nebenbei laufen noch 1-2 andere Sachen. ich hoffe da wird bald was Schönes kommen, da möchte ich jetzt aber noch nichts weiter zu sagen.

3 Worte die zu dir passen?
Die Frage klingt irgendwie nach StudiVZ oder Elitepartner.
Willst du mich verkuppeln?

Sage in 3 Worten wie du die Welt siehst?
Ich versteh’ die Frage nicht.

Beschreibe einen typischen Tagesablauf.
1. wenn möglich versuche ich 8h zu schlafen
2. wenn ich aufstehe muss ich erstmal Musik anmachen. Je nachdem wie schnell es gehen muss: Disco oder romantic Sade!
3. und dann, auch je nachdem wie schnell es gehen muss: Frühstück und Kaffee. Dazu KCAW im Radio: das amerikanische Nachrichtengefasel macht mich ungeheuer entspannt!
4. Zähne putzen
5. Dann mach ich mir eine To-Do Liste
6. noch ne halbe Stunde Zeit für Internet.
7. Bürokratie abarbeiten
8. Arbeiten, in meinem Falle meist Zeichnen und Verarbeitung am Computer
9. warten bis jemand fragt ob wir ne Runde Tischtennis spielen (Grüße an MH)
10. work-life balance (Grüße an PW)
11. nach Hause und weiter arbeiten
12. work-life balance 
13. noch etwas Sinnloses ankucken: Im Moment „Nicht der Süden“ oder voll jungsmäßig „Life Below Zero“ 
14. versuchen 8h zu schlafen

Ich muss zugegebenermaßen etwas über mich selbst schmunzeln, wenn ich lese was ich hier von mir gebe. Es ist wohl eher eine Wunschvorstellung dessen wie es eigentlich ist.

Wie pusht du dich kreativ zu sein?
Ohje. Wie ich mich pushe kreativ zu sein? Ich weiß nicht ob man das pushen nennen kann. Aber wenn es gar nicht klappt brauche ich entweder absolute Ruhe oder Musik für gute Vibes im Kopf, gehe spazieren oder setz mich eine für eine Runde rum in die Ringbahn. Zu Hause bevorzuge ich normalerweise eine Art Werkstattatmosphäre mit Radio à la Deutschlandfunk oder das amerikanische Pendant NPR Radio. Das hilft mir sehr!
Ich sammle ja auch Bücher von verschiedenen Zeichnern, Malern und Fotografen die ich mag. Wenn ich gar nicht weiterkomme reicht meist ein kurzes Durchblättern und man ist wieder höchst motiviert. Ich wechsel’ auch gern mal das Werkzeug beim Skizzen machen oder setz mich einfach in eine andere Ecke des Raumes. Da hat jeder seine eigenen Tricks.

Was würdest du gern einmal wagen? Hast es aber bis jetzt noch nicht getan.
Da gibt es eigentlich nichts. Fallschirmspringen vielleicht. Im letzten Sommer nannten die mich drüben einen „Honey Badger“. Ich weiß nicht wie die drauf kamen, aber wenn das so wäre würde ich sicher den Mumm haben Mittwoch nachts um 4 endlich runter in die neue Bar von gegenüber zu gehen um denen zu sagen was ich von ihnen und ihrer Kack-Musik halte. Und dass das meinen 8h Schlafplan massivst stört! 

1 Satz für die Welt da draußen?
Macht euer Ding, glaubt an euch selbst, bewahrt euch eurer selbst, seid nett und vor allem ehrlich zueinander, bleibt gelassen, seid hilfsbereit und schenkt euch gegenseitig ab und zu ein Lächeln. Ich finde das hab ich schön gesagt.














–




Vielen Dank Marcus das du dir hierfür Zeit genommen hast! 


ooh la la!


Meine Wege führten mich am Samstag nach Halle. Ich folgte spontan der Einladung einer Freundin/ Illustratorin, die ihren Master an der Burg Giebichenstein in Halle absolvierte. Sie stellte ihr Abschlussarbeit in den Galerieräumen in der Barfüßerstrasse 13 aus. Was sage ich da "stellte"? Sie stellt immer noch aus. Bis Mittwoch, 10 – 18 Uhr. Wenn ihr in Halle und Umgebung seid, schaut unbedingt vorbei. Es sind wirklich wunderbare Arbeiten. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier zu sehen.  
Allerdings dürft ihr euch die wunderbare Art dieser tollen Frau nicht entgehen lassen. Lasst euch erklären was hinter ihrer Abschlussarbeit steckt. 














Die Blumen lenken zum Glück von den ollen Tretern ab. ;-)




Hey, wir waren doch nie weg!