– BLINDED BY THE LIGHTS


Höher, schneller, weiter. Immer mehr.
So empfinde ich im Moment das Bloggerleben. Ich wollte mich bei dem Tempo an mein eigenes halten. Die Post sind für mich (dachte ich immer). Und es ist schön wenn ihr ein Teil davon werdet. Ihr sie lest und kommentiert, oder euch einfach nur eure Gedanken daraus zieht.
Als ich vor einigen Wochen dann gelesen haben: Die Bloggerblase droht zu platzen. Dachte ich noch: Oh, spannend. Was das wohl für Ausmaße annimmt? Doch jetzt bin ich selbst am platzen. Oder vielleicht schon geplatzt? Ich muss einsehen, das ich diese Beträge nicht nur für mich machen. Ich will gelesen werden. Ich möchte mit euch durch Kommentare kommunizieren. Möchte einen Austausch. Also war es nicht mehr nur ICH, sondern WIR. Ich wollte geplante Post´s schaffen. Mind. 3x in der Woche. Aber das bin nicht ich. Das wäre nicht mein Blog. Er lebt von spontanen Einfällen. Wenn es aus mir heraus sprudelt, wird es fest gehalten und gepostet. Nichts sollte großartig festgelegt sein, wie so vieles im Leben. Keine Starrheit. Keine Pläne. Es ist doch heute so vieles verplant. Da möchte ich es hier wie eine Art Spielwiese halten. Kommt zum spielen, wann immer ihr Lust habt. Kommentiert, damit wir hier einen regen Austausch haben. Reaktionen.
Wer den Blog kennt, weiss, das es hier keinen strikten Wochenplan gibt. Und den kleinen, den es gab, der wird bei Seite gelegt. Sagen wir es, wie es ist. Der wird zerknüllt und in den Papierkorb geworfen. Die Ideen, Gedanken und Gefühle die darauf standen sind noch im Kopf. Die werden weiter verfolgt.
Aber gepostet wird wenn ich Lust habe. Dann wenn ich bereit bin euch etwas zu zeigen, zu sagen, euch zu inspirieren. Das sagt im Moment das Herz.
Ich freu mich auf alle Fälle auf unserer gemeinsamen Austausch und die Gedanken, Wünsche, Träume, Gefühle etc. die hier festgehalten werden.

Stehe ich damit alleine? Wie seht ihr das? Was habt ihr für ein Gefühl? Wächst der Druck etwas posten zu müssen? Was seid ihr für Blogger? Eher die spontanen oder fühlt ihr euch wohler, wenn ihr eure Post längerfristig vorbereitet?

Gehörter Song: Fink - Green and Blue!


(Foto: danane)

Kommentare:

  1. Nein, nein, damit stehst Du nicht allein. Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ich habe mich davon freigemacht, weil meine knapp bemessene Zeit es gerade nicht zulässt, aber auch, weil ich mein Leben nicht durch noch einen Plan beschneiden lassen wollte (ich schaffe nicht mal mehr meine wöchentlichen StreifenSchnipsel ..) Aber Besucherzahlen und Kommentare sollten nicht der einzige Motor sein. Eine Spielwiese soll es sein, das finde ich auch. Ich komme immer wieder gerne hier vorbei! Liebe Grüße, Wiebke

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  2. Ich unterschreib das mal ganz genau so, Dana! *yeah*

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  3. Ich bin noch relativ neu in der Bloggerwelt (mein Blog wurde erst 1 Jahr alt) und als ich angefangen habe, nahm ich mir vor mindestens 2x pro Woche zu posten. Bisher konnte ich das halten. Ideen hätte ich für einen täglichen Post, aber dazu fehlt mir wirklich einfach die Zeit. Dieser Rythmus finde ich gut so wie es ist. Es sollte Spass machen und kein Zwang sein. Deshalb habe ich auch meistens 1-2 Posts als Reserve wenn die Zeit mal zu knapp ist. Sonst bin ich eher der spontane Blogger. Liebe Grüße!

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  4. Richtig so. Ich poste auf meinem privaten Blog (und sogar auf dem Musik-Blog als Co-Autor) auch nur noch, wenn MIR wirklich danach ist. Und ich bin froh, dass ich dabei nicht mehr andere im Kopf haben muss: "Wer könnte es lesen?", "Wie lässt mich das dastehen?" oder "Gibt das viele Kommentare?"...so war es jedenfalls bei mir. Humbug! Die Einsicht hat befreit und auch wenn mein Blog verwaist, so weiss ich: er ist da und er ist MEIN Ventil, wenn ich es brauche. Und wenn dann doch noch jemand kommentiert, freut mich das dann um so mehr. Also: ich unterstütze das! :)

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  5. Ich habe schon den Druck, so oft wie möglich etwas zu posten, weil mein Blog ja nun mal als "Magazin" gedacht ist und nicht als "personal Blog". Meistens macht mir das nichts aus, nur manchmal wird es anstrengend. Dann wünschte ich, ich hätte mehr Gastautoren, auf die ich zurückgreifen könnte.

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  6. Du schreibst mir aus der Seele. Denke ich doch genau so, wie du. Es soll und darf niemals ein MUSS dahinter stehen. Es soll Freude für ein selbst sein, zu posten ... kein Zwang. Ich hab den mir vor längerem selbst auferlegten Zwang einfach wie du beiseite gelegt. Tut gut. Wenn man etwas tut - so mein Motto - dann mit vollem Herzen und nicht schnell, schnell, schnell ... nur weil man es muss. Du machst es richtig.
    Liebste Grüße ...

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  7. Ich freue mich immer, hier bei dir so spontane Worte zu lesen. Das macht seinen Blog aus und ich komme gerne mit dir spielen.
    Mit unserem Blog will ich inspirieren, anregen, das Schöne zu sehen und mich mit meiner Schwester verbunden fühlen. Wann und wie oft ein Post daraus wird ist eigentlich nebensächlich. Aber über Reaktionen freue ich mich immer. Das kann ich wohl auch nie abschalten.
    Liebste Grüße zu dir und ich hoffe, du bist wieder komplett fit.
    Eva

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    1. Äh im ersten Abschnitt muss natürlich "deinen" nicht "seinen" stehen. :/

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  8. perfekt, liebe dana, genau so soll es sein, genau das macht blogs spannend für mich, charmant, sympathisch, authentisch. mich nervt das gelackte so, das – zumindest in meiner wahrnehmung – immer mitschwingt bei den super durchgeplanten blogs. allzu oft habe ich das gefühl, dass letztlich der inhalt leidet, weil es eben nicht jede woche etwas besonderes zu jeder aufgestellten rubrik zu zeigen gibt. spontaneität ist so viel besser. und eben: es geht doch, bitte, um die freude, beim bloggen und überhaupt.

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  9. eine schöne und gesunde Einstellung! Ich schreibe auch dann wann ich Zeit und Lust habe, für mich ist das Bloggen aber auch kein Beruf sondern eher ein Hobby

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  10. Eine gesunde Einstellung.
    Dazu habe ich mir gerade auch Gedanken gemacht, und will mich auch nur auf das konzentrieren, was ich schaffen kann. Mir keinen Stress machen.
    Liebe Grüße Nanne

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  11. Hi Dana,
    ich kenn den Gedanken. Bei mir geht immer wieder sehr viel Zeit für`s Bloggen drauf. Und es macht wir wirklich Spaß. Nur ist es leider unbezahlte Zeit. Und nicht zu wenig Zeit...
    Manchmal denk ich dann darüber nach, was andere Menschen da professionell aufziehen mit gesponserten Posts und so.
    Aber ich mag meinen Blog so wie er ist. Und diese Woche gab es eben nur einen Post - so what.
    Ich freu mich auf Deinen Blog ohne Struktur!
    Liebe Grüße
    von umme Ecke
    Anna

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  12. Schöner Post. Einfach mal sagen, was einem durch den Kopf geht. Es sollte deine Spielwiese sein, lass sie dir nicht durch Druck, auch wenn er nur selbstgemacht ist, kaputtmachen. Ich lese sehr gerne hier.

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  13. Liebe Dana,
    ich komme gerade von Tastesheriff rüber und musste unbedingt deinen Post zu dem Thema lesen. Ich bin immer hin und hergerissen, zwischen dem, was ich wollte (mir treu bleiben, das zu schreiben warauf ich Lust hab, obwohl ich "nur" einen Foodblog habe, mein Tempo haben, mein Ding machen), und dem wie es sein könnte/sollte (bekannt und erfolgreich zu sein, viele Leser haben, regelmäßig zu posten usw.). Ich habe vor kurzen darüber geschrieben, dass ich mein echtes Leben gerade wichtiger finde als die nächste Blogparade und ich auch gar nichts die Zeit für sowas hab, um mich von diesem ganzen unsichtbaren to-dos frei zu machen (und mich auch von einigen "Bloggerfreundschaften" getrennt) und ich bin auch offentsichtlich nicht allein... Und prompt wurde ich angeprangert, ich würde den anderen Bloggern ihren Erfolg neiden. Tja aber so isses, wehe man schaut über den Tellerrand und ist mal kritsch (wobei ich eigentlich nur für mich gesprochen hatte)...
    Da freut es mich um so mehr immer wieder solche Post zwischen den ganzen oberflächigen Kram finde. Danke dafür! Alles Liebe,
    Kimi

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